AGB


Online AGB | Versteigerungsbedingungen

der Benefizversteigerung signierter Bücher zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 durch die Buchhandlung Kayser, Inh. Christoph Ahrweiler, Hauptstraße 28, 53359 Rheinbach


Die Firma Buchhandlung Kayser, Inh. Christoph Ahrweiler, Hauptstraße 28, 53359 Rheinbach (nachfolgend: „Versteigerer“) versteigert als Auktionator über ihre Internet-Plattform signierte Bücher gegen Höchstspendengebote gemäß diesen Online-Versteigerungsbedingungen (nachfolgend „AGB“). 

Die nachstehenden AGB regeln das rechtliche Verhältnis zwischen dem Versteigerer zu den Personen, die im Rahmen der Online-Versteigerungen Gebote für die zu versteigernden Büchern abgeben (nachfolgend genannt „Bieter“ bzw. „Meistbietenden“ nach erfolgtem virtuellen Zuschlag).

1. Registrierung, Anmeldung und Ausschluss
(1.1.) Von der Teilnahme ausgeschlossen sind natürliche und juristische Personen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren anhängig ist, ein Insolvenzantrag gestellt wurde oder welche sich im Restschuldbefreiungsverfahren befinden. Sollte eine vom Ausschluss betroffene Person dennoch einen Zuschlag erhalten, ist der Versteigerer berechtigt, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Sollten ausgeschlossene Personen oder deren Beauftragte dennoch teilnehmen, können sie sich nicht darauf berufen, dass ihnen gegenüber die Online-Versteigerung und die Online-Versteigerungsbedingungen unwirksam sind.
(1.2.) Um Gebote bei einer Online-Versteigerungen abgeben zu können, ist die vorherige Registrierung des Bieters beim Versteigerer notwendig. Der Bieter muss die vom Versteigerer geforderten Daten vollständig und korrekt angeben.
(1.3.) Die Registrierung darf ausschließlich nur von einer vertretungsberechtigten natürlichen Person vorgenommen werden, die namentlich anzugeben ist.
(1.4.) Über die erfolgreiche Registrierung erfolgt eine entsprechende Benachrichtigung des Bieters per E-Mail.
(1.5.) Der Bieter ermächtigt den Versteigerer durch seine Registrierung personenbezogene Daten unter Einbeziehung des Bundesdatenschutzgesetztes ausschließlich zu eigenen Zwecken zu verarbeiten und zu nutzen. Diesbezüglich wird auf unsere Datenschutzerklärung hingewiesen.
(1.6.) Für Schäden, die dem Versteigerer durch falsche oder nicht aktualisierte Daten entstehen, kann der Bieter in Haftung genommen werden.
(1.7.) Für jede Anmeldung (Login) werden der Benutzername / Emailadresse und das Passwort benötigt. Der Bieter verpflichtet sich, sicherzustellen, dass keine unbefugten Dritten Kenntnis von diesen Daten erhalten. Ist dieses dennoch der Fall oder liegen dem Bieter entsprechende Anhaltspunkte hierfür vor, ist der Bieter verpflichtet, dieses unverzüglich dem Versteigerer mitzuteilen. Sollte der Bieter einem unbefugten Dritten einen entsprechen Zugang oder Nutzung seines Kontos ermöglichen oder dulden, haftet der Bieter für sämtliche entstehenden Schäden.
(1.8.) Bei Verstößen des Bieters gegen wesentliche Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen ist der Versteigerer berechtigt, dem Bieter die weitere Nutzung des Internetportals zu untersagen bzw. ihn auszuschließen.

2. Ablauf des Bietverfahrens, Vertragsabschluss
(2.1.) Jeder im Online-Versteigerungskatalog genannte Gegenstand stellt eine unverbindliche Einladung zur Abgabe eines Spendengebotes des Bieters dar. Ein vom Bieter abgegebenes Gebot ist somit ein Angebot auf Erteilung eines Zuschlages und damit auf Abschluss eines Vertrages. Der Bieter ist an sein Gebot gebunden, bis es durch ein wirksames, höheres Gebot erlischt.
(2.2.) Sämtliche Angaben im Online-Versteigerungskatalog, insbesondere die bibliographischen Daten, Hersteller, Maße, usw. sind unverbindlich und stellen keine Bestimmung der Beschaffenheit des jeweiligen Gegenstandes dar. Eine Beschaffenheitsgarantie wird nicht übernommen.
(2.3.) Die eingestellten Gegenstände werden somit in ihrem Ist-Zustand – wie sie stehen und liegen – angeboten. Der Verkauf der Gegenstände erfolgt unter Ausschluss der Sachmängelhaftung – außer bei arglistiger Täuschung. Der Versteigerer übernimmt keine Garantie.
(2.4.) Dem Versteigerer bleibt es vorbehalten, die im Online-Versteigerungskatalog angegebene numerische Folge zu ändern, Positionen zusammenzufassen oder zurückzuziehen.
(2.5.) Für jeden Gegenstand der Online-Versteigerung wird ein Startgebot = Mindestspende bei Zuschlag festgesetzt. Dieses Startgebot bildet die Basis für das erste Gebot. Die Erhöhung des Gebots erfolgt nach einem Umrechnungsschlüssel; der nächst höhere Steigerungsschritt wird dabei automatisch angezeigt.
(2.6.) Der Bieter kann auch höhere Gebote als das nächst höhere, vorgegebene Gebot abgeben.
(2.7.) Der Zeitraum und damit das Ende einer Versteigerung wird auf einen vorher bestimmten Zeitpunkt festgesetzt. Maßgeblich dafür ist die Systemuhr des Versteigerers, die das voraussichtliche Ende der Versteigerung anzeigt.
(2.8.) Der Versteigerer kann jedes Gebot und jeden Bieter ohne Angabe von Gründen nach freiem Ermessen zurückweisen und einen Zuschlag verweigern. Er ist berechtigt, Personen und deren Beauftragte ohne Begründung von der Online-Versteigerung auszuschließen.
(2.9.) Den Zuschlag erhält der Bieter, der am Ende der Online-Versteigerung das höchste Gebot abgegeben hat. Dieser „virtuelle Zuschlag“ erfolgt mittels einer Zuschlagsbestätigung per E-Mail, welche dem Meistbietenden nach Zuschlag zugeht.

3. Gefahrübergang 
Mit erfolgtem E-Mail-Zugang der Zuschlagsbestätigung an den Meistbietenden gelten die Gegenstände als an den Meistbietenden übergeben. Damit geht von diesem Moment an die Haftung, die Gefahr des zufälligen Untergangs und des Verlustes oder der Beschädigung der Gegenstände auf den Käufer über. Erfolgt der Zuschlag unter Vorbehalt, so gilt dieses erst ab Wegfall des Vorbehalts.

4. Zahlungsbedingungen, Spendenhöhe und Aufgeld
(4.1.) Das vom Meistbietenden – neben dem gebotenen Spendenbetrag – bei Versand zu zahlende Aufgeld beträgt 3,50 €. Der Spendenbetrag und das Aufgeld sind unmittelbar nach Erhalt der Zuschlagsbestätigung sofort fällig.
(4.2.) Die dem Meistbietenden nach Beendigung der Online-Versteigerung zugesandten Zuschlagsbestätigungen unterliegen abschließend dem Vorbehalt einer nochmaligen Überprüfung durch den Versteigerer.

5. Abholung oder Zustellung
(5.1.) Die tatsächliche Übergabe der zugeschlagenen Gegenstände erfolgt erst nach vollständiger Bezahlung der entsprechenden Beträge.
(5.2.) Die Abnahme / Abholung der zugeschlagenen Gegenstände erfolgt an den vom Versteigerer vorgegebenen Terminen.
Nimmt der Meistbietende die angebotenen Termine nicht an, wird durch eine etwaige tatsächliche Aufbewahrung der Gegenstände durch den Auftraggeber bzw. Versteigerer kein Verwahrungsvertrag begründet. Im Falle des Verzugs bei Abholung oder Demontage ist der Versteigerer berechtigt, die Gegenstände auf Kosten und Risiko des Meistbietenden in Verwahrung zu geben. Bei Wahl der Versandoption erfolgt der Versand innerhalb von 14 Tagen.
(5.3.) Bei Annahmeverzug des Käufers, der länger als vier Wochen dauert, geht der Gegenstand in den Besitz des Versteigeres über. Dieser ist dann berechtigt, die Gegenstände freihändig zu verkaufen oder zu versteigern.
(5.4.) Mit der Abholung bzw. dem Versand per Post gelten die ersteigerten Gegenstände als vollständig übergeben.

6. Eigentumsvorbehalt 
Das Eigentum an den Gegenständen geht erst nach vollständiger Bezahlung des Spendenbetrags nebst Versandpauschale, sofern die Option Versand gewählt wurde, auf den Käufer über. Dem Versteigerer bleibt darüber hinaus die Eigentumsübertragung bis zur Zahlung sämtlicher fälliger Forderungen aus der mit dem Meistbietenden bestehenden Geschäftsbeziehung vorbehalten.

7. Haftung 
Der Versteigerer übernimmt keine Gewähr für die jederzeitige Verfügbarkeit seiner Website http://www.buecherversteiegerung.com und haftet nicht für mögliche auftretende Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit dem Medium Internet. Eine Haftung des Versteigerers ist ebenfalls ausgeschlossen für Schäden in Folge technischer Mängel für von Bietern abgegebene Gebote, welche vom Versteigerer aus diesem Grund unberücksichtigt bleiben. 

8. Rechtswahl, Gerichtsstand
(8.1.) Der gesamte Ablauf und die Durchführung der Online-Versteigerungen sowie die gesamten Rechtsbeziehungen der Beteiligten unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. (8.2.) Ist der Meistbietende Kaufmann, ist der Geschäftssitz des Versteigerers (Rheinbach) Gerichtsstand. Der Versteigerer ist jedoch berechtigt, den Meistbietenden auch an seinem Wohnsitzgericht zu verklagen. (8.3.) UN-Kaufrecht findet keine Anwendung. 

9. Salvatorische Klausel 
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Online-Versteigerungsbedingungen ganz oder teilweise nicht rechtswirksam sein oder werden, bleibt hiervon die Gültigkeit der übrigen Versteigerungsbedingungen unberührt. 

10. Löschung aller personenbezogener Nutzerdaten
Vier Wochen nach Beendigung der Gesamtversteigerung werden alle personenbezogenen Daten der Nutzer dieser Internetseite mitsamt der Seite selbst gelöscht. Nutzer, die ihre Daten früher gelöscht wissen möchten, können dies durch eine Email an buecherversteigerung@gmail.com veranlassen.